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1995
07.12.1995
ProSieben stellt Antrag auf bundesweite Satellitenverbreitung. Von November 1994 bis November 1995 sind sechs neue Veranstalter für den Mischkanal im Berliner Kabelnetz zugelassen worden, fünf bereits lizensierte Veranstalter haben eine Sendezeiterweiterung erhalten. Im gleichen Zeitraum wurden sieben Veranstalter für lokale Stadtkanäle in brandenburger Kabelnetze zugelassen. Zwölf bereits lizensierte Veranstalter haben eine Erweiterung ihrer Lizenz auf zusätzliche Kabelnetze erhalten.
17.11.1995
Soft Hit Radio (ehemals jfk) gibt seine Sendelizenz zurück. Die Frequenz 98,2 MHz wird neu ausgeschrieben. Ebenfalls neu ausgeschrieben wird die Radio France International (RFI) zugewiesene Frequenz 106,0, um dem Programm eine längerfristige Grundlage zu ermöglichen. Das Radio JAM-FM erhält den von der Voice of America nicht mehr genutzten Kabelplatz. Eckwerte für die Nutzung der digitalen Fernsehkanäle
07.11.1995
Um die 15 verfügbaren digitalen Fernsehkanäle haben sich 26 Antragsteller beworben.
07.10.1995
Auswahl für ProSieben auf dem Kanal 44 und VOX auf den Kanal 29. Ausschreibung der in Frankfurt/Oder empfangbaren UKW-Hörfunkfrequenz 94,7 MHz. Ausschreibung des früher von den britischen Streitkräften genutzten Fernsehkanals 41. Verlängerung der Zuweisung der Frequenz 106,8 MHz an MultiKulti um weitere anderthalb Jahre. Ausschreibung von vier drahtlos empfangbaren Fernsehkanälen in Prenzlau, Angermünde, Frankfurt/Oder und Cottbus.
12.09.1995
Digitale Fernsehkanäle im Berliner Kabelnetz ausgeschieben. Ausschlußfrist für Near Video-on-Demand und Mulitiplex- und Service Provider.
02.09.1995
Satzung über das Zulassungsverfahren und die Verteilung der Kapazitäten des Mischkanals im Berliner Kabelnetz erlassen.
31.07.1995
Veröffentlichung der Broschüre "Offene Wege in die digitale Zukunft - Überlegungen zur Fortentwicklung des Medienrechts" von Hans Hege.
31.07.1995
Veröffentlichung der Studie von Lothar Wichert "Bausteine für ein Instrument zur Programmbeobachtung - Das journalistische Profil von 7 Berliner privaten Radioprogrammen".
20.07.1995
Bayerischer Verwaltungsgerichtshof erklärt DSF Zulassung für rechtswidrig; Urteil noch nicht rechtskräftig. Landgericht Berlin weist die Klage des DSF gegen die MABB auf Schadenersatz in Millionenhöhe ab.
21.06.1995
Zur Erprobung und Einführung von DAB wurden 16 Veranstalter mit 18 Programmen ausgewählt. Medienrat billigt das Konzept von Uniradio Berlin-Potsdam, mit einem von den beteiligten Universitäten gegründeten Verein als Träger der Sendelizenz. Gesendet wird auf der UKW-Frequenz von Radio Charlie. Neue Kanalbelegungsentscheidung; Euronews wechselt auf die freien Sendezeiten von arte, DSF kommt auf den Platz von Euronews. VIVA und CNN tauschen die Plätze, TV Polonia darf beim MDR in den Zeiten (12:30 bis 18:00) senden, in denen MDR und B1 dasselbe Programm bringen.
09.06.1995
Auf einen der drei bisher von den alliiersten Streitkräften genutzten Fernsehkanäle haben sich sechs Veranstalter beworben; Kabel 1, RTL Club, The Box, TM3, BBC World und Nickelodeon.
07.06.1995
24 Anträge für DAB Programme gestellt;, davon 12 für private und 11 für öffentlich-rechtliche Hörfunkkanäle sowie ein Fernsehprogramm.
10.05.1995
Erteilung einer Sendeerlaubnis an die Westinghouse Electric GmbH zur Veranstaltung des Fernsehspartenprogramms "Country Music Television - CMT" über Satellit. Ausschreibung in Brandenburg verfügbarer Fernsehkanäle in Angermünde, Prenzlau, Frankfurt/Oder und Cottbus. Zustimmung zur Neufassung der Grundsätze über die Zusammenarbeit der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten in der Bundesrepublik Deutschland (ALM).
11.04.1995
Call of Proposal zur Entwicklung von Angebots- und Vertriebsstrukturen zur breiten Einführung von DVB in Berlin und Brandenburg.
07.04.1995
Als erste deutsche Medienanstalt schreibt die MABB digitale Übertragungsmöglichkeiten für DAB aus. Ausschreibung einer der bisher für die Versorgung der alliierten Streitkräfte genutzten Fernsehkanäle 29, 31 oder 41. Medienrat schlägt Modell zur Lösung der konzentrationsrechtlichen Probleme bei VOX und PRO SIEBEN vor, das den Ausschluß des Einflusses der Gesellschafter Bertelsmann bzw. Kirch auf die Informationsteile vorsieht. News-Talk wird für die Frequenz 93,6 MHz ausgewählt. Klassik-Radio erhält die Frequenz 101,3 MHz, die ihm vorerst nur befristet zugewiesen war, für die gesamte Lizenzdauer. Zur Verbesserung der Grundversorgung werden dem ORB am Standort Cottbus die Frequenz 93,4 MHz, am Standort Belzig die Frequenz 100,2 MHz zugewiesen; ORB und SFB zusammen erhalten die Berliner Frequenz 93,1 MHz für das gemeinsame Informationsprogramm. Das DeutschlandRadio erhält für den Deutschlandfunk die Frequenzen 88,6 MHz in Cottbus und 105,2 MHz in Angermünde. R.s.2 erhält eine Frequenz in Angermünde und eine in Cottbus, der Berliner Rundfunk erhält Frequenzen in Cottbus, Angermünde und Frankfurt/Oder. Für die sorbische Bevölkerung bleiben die bisherigen Sendezeiten dem ORB zugewiesen; ansonsten wird die Frequenz r.s.2 zugewiesen. Ausschreibung eines der drei bisher von den alliierten Streitkräften genutzten Fernsehkanals (29, 31, 41).
01.03.1995
NEWS-Talk Konzept ist grundsätzlich auswahlfähig. Uniradio Berlin Potsdam erhält eine letzte Frist zur Vorlage eines verbindlichen Konzeptes über Trägerschaft, Finanzierung und Programm. Neue Satzung für den Offenen Kanal erlassen.
21.02.1995
Bayerischer Verfassungsgerichtshof hebt den Beschluß des Bayerischen Verwaltungsgerichtshof auf, nach dem das Deutsche SportFernsehen (DSF) wegen Verstoßes gegen die Konzentrationsvorschriften hätte abgeschaltet werden müssen.



