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Technik

Worin unterscheiden sich DVB-T und DVB-H?

DVB-H ist Teil der Standardfamilie Digital Video Broadcasting (DVB). Es ist eine Technik-Variante des digitalen Antennenfernsehens (DVB-T), zugeschnitten auf die Besonderheiten des digitalen Rundfunkempfangs auf mobilen Endgeräte mit kleinen Displays. Dafür werden Verfahren der Übertragungstechnik kombiniert, die bisher ausschließlich für den Rundfunk bzw. das Internet genutzt wurden.


Minibild mit reduzierter Auflösung
Für die kleinen Bildschirme von Handys, PDAs etc. muss die volle DVB-T-Auflösung von 720 mal 576 Pixeln nicht gesendet werden. Für diese Mobilgeräte sind Auflösungen von 360 mal 288 Pixeln oder 180 mal 144 Pixeln vollkommen ausreichend. Die Übertragung dieser „kleinen“ Videobilder beansprucht dementsprechend auch eine Bandbreite von nur 128 bis 384 kBit/s. Das heißt: In einem Fernsehkanal können mit DVB-H mehr Programme transportiert werden. Deutlich wird aber auch, dass DVB-H für den heimischen Fernseher nicht geeignet und nicht gedacht ist. DVB-H ist also kein Ersatz für DVB-T, sondern eine Ergänzung, durch die mobile Anwendungen sinnvoll werden.

Time-Slicing

Fernsehprogramme, digital wie analog, werden in einem kontinuierlichen Datenstrom ausgestrahlt („Broadcasting“). Bei DVB-H werden Datenpakete („Bursts“) der verschiedenen Programme eines Multiplexes nacheinander ausgestrahlt. Das Gerät speichert die Daten des eingestellten Programms und gibt sie nach und nach auf dem Display bzw. über die Lautsprecher aus.

Zwischen den Empfangsperioden des gewählten Programms kann der Tuner aufgrund dieser Zeitscheiben-Technik (Time-Slicing) – vom Zuschauer unbemerkt – ausgeschaltet bleiben. So wird der Stromverbrauch nach Angaben der DVB-Organisation um bis zu 90 Prozent reduziert. Die Akku-Laufzeit wird also erheblich erhöht.

Während der „Empfangspause“ kann der Tuner nach benachbarten Sendezellen suchen. Diese Option sichert den kontinuierlichen Empfang, auch wenn – beispielsweise bei einer Autofahrt – zwischen zwei Versorgungsgebieten gewechselt wird. Das ist kostengünstig mit nur einem Tuner möglich; bei DVB-T wären dafür aufwändige Dualtuner-Lösungen notwendig.

Allerdings birgt der Stromspar-Trick einen Nachteil: Bei der Wiedergabe kann ein Zeitversatz auftreten – unterschiedliche Übertragungsplattformen sehen das Programm mit geringer Zeitverschiebung. So sind beispielsweise Spiele, bei denen mehrere Teilnehmer miteinander im direkten Wettbewerb stehen, nicht möglich.

Pressemitteilung vom 03.02.2012

Vergabeverfahren über die ausgeschriebene UKW-Hörfunkfrequenz 106,0 MHz in Berlin

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Pressemitteilung vom 26.01.2012

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Volker Bach, der Leiter von ALEX – Offener Kanal Berlin und Anka Heinze, Bereichsleitung Medienkompetenz und Digitale Projekte der mabb, leiten das MIZ Babelsberg ab sofort gemeinsam.

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Pressemitteilung vom 19.01.2012

UKW-Vergabeverfahren - vierzehn Antragsteller, davon zwölf für die UKW-Hörfunkfrequenz 106,0 MHz in Berlin

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