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SAVE THE DATE

Die (Medien-)Zukunft ist lokal!
Lokal-TV-Kongress 2017 zu Bedeutung und Zukunft von Lokal-TV
27. und 28. September 2017, Resort Schwielowsee, Potsdam

Der Lokal-TV-Kongress geht in die dritte Runde. Seien Sie dabei, wenn Veranstalter, Programm-Macher und Vermarkter sowie Vertreter aus Medienpolitik und Medienaufsicht am 27. und 28. September 2017 in Potsdam über „Die (Medien-)Zukunft ist lokal!“ diskutieren. Neben der Bedeutung und der Zukunft des lokalen Fernsehens soll auch darüber gesprochen werden, wie junge Zuschauer für das Programm und die lokalen Inhalte gewonnen werden können.

Die Teilnahme am Kongress ist kostenlos. Ab sofort können Sie sich unter www.lokal-tv-kongress.de anmelden. Eine Einladung mit Programm und Referenten erhalten Sie voraussichtlich im Juli.
Veranstaltungsort ist das Resort Schwielowsee. Die Übernachtung muss gesondert und direkt beim Resort gebucht werden. Bis zum 21. Juli 2017 steht ein begrenztes Zimmerkontingent zur Verfügung (Stichwort „Lokal-TV-Kongress“). Bitte nutzen Sie zur Zimmerreservierung unser Online-Formular.

SAVE THE DATE Lokal-TV-Kongress 2017

Lokal - TV - Kongress 2016

Zum zweiten Mal haben die fünf ostdeutschen Landesmedienanstalten gemeinsam zum Lokal-TV-Kongress eingeladen. Nach der erfolgreichen Premiere im September 2015 brachte der Branchentreff am 21. Und 22. September 2016 wieder Lokal-TV-Macher, Vermarkter, Partner, Medienpolitiker und andere Interessierte zusammen. Schwerpunktthema war in diesem Jahr Inhalt und Programm.

Die Lokal-TV-Programme haben sich bei vielen Sendern stark verändert, Digitalisierung hat nicht nur die Produktion umgekrempelt, sondern auch die Verbreitung der Inhalte: Neben die klassischen Vorabend-Magazine mit der tagesaktuellen Berichterstattung sind bei vielen Veranstaltern Social-Media, Apps, Mediatheken und diverse Online-Angebote getreten. Beim Lokal-TV-Kongress 2016 am 21. und 22. September 2016 ging es um Inhalte, Programme und Formate, Zuschauer, Innovationen und Marken, Qualität und Qualifikation.

Unter dem großen Themenschwerpunkt Inhalt und Programm fand am 21. und 22. September der diesjährige Lokal-TV-Kongress in Potsdam statt. Die mehr als 120 Teilnehmer beschäftigten sich in Panels und Workshops mit der gesamten Themenpalette rund um lokales Fernsehen. So stand neben den Qualitätsansprüchen ans Programm auch die lokale Politikberichterstattung, das Thema Fernsehen als lokale Gemeinschaft oder das Format Slow-TV auf der Agenda. Die Workshops hielten unter anderem Einblicke in die lokale Sportberichterstattung, der Umgang mit rechten Gruppierungen und die Verbindung von Lokal-TV und Social-Media bereit. Sowohl in den Vorträgen, als auch in den Workshops wurde eine Entwicklung deutlich: Lokal-TV ist längst nicht mehr nur lineares Programm im Kabelfernsehen. Veranstalter sehen die Zukunft der Sender in der Interaktion mit den Nutzern und ihren Sender als Anker für eine lokale Community.

Besonders im Abschlusspanel wurde noch einmal alle Diskussionen um den Wert, die Qualität und auch die Finanzierung von lokaler Berichterstattung insgesamt sowie speziell von lokalem Fernsehen zusammengeführt. Dabei verwiesen die Vertreter der Lokal-TV-Verbände auf den Zusammenhang mit der Finanzierung – diese sei weiterhin das Problem von Lokal-TV. Eine reine Werbefinanzierung habe sich als unrealistisch erwiesen. Dabei waren sich alle Teilnehmer des Podiums einig, dass Lokal-TV eine hohe gesellschaftliche Bedeutung hat. Um dieser Grundversorgung gerecht zu werden ruft der Lokal-TV-Kongress abschließend Akteure der Sender, der Verbände, Landesmedienanstalten und Medienpolitik zur Bildung eines runden Tisches auf – mit dem Ziel, Antworten die Fragen nach der Relevanz lokaler Politikberichterstattung, nach der Sicherung der Existenz lokaler Medien und der möglichen Einführung verbindlicher Qualitätsstandards.

Bislang fördern die Landesmedienanstalten vor allem im Bereich der Programmverbreitung, aber auch mit Aus- und Weiterbildung, Studien, Reichweitenforschung und innovativen Projekten. Doch die Grundlage für ein sehenswertes Programm ist eine andere: „Ohne Qualität kommen wir nicht weiter. Den Job müssen alle Sender erfüllen, das ist unsere Hausaufgabe. Wir müssen außerdem den Nachweis antreten, wie wichtig wir sind“, so Horst Waschke, Vorstand des Brandenburgischen Fernsehnetzes (BFN). Lokal-TV brauche eine solide Grundlage für die redaktionelle Arbeit. Denn guter Journalismus brauche Zeit und qualifizierte Mitarbeiter.

Die Landesmedienanstalten Medienanstalt Berlin-Brandenburg, Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern, Medienanstalt Sachsen-Anhalt, Thüringer Landesmedienanstalt und die Sächsische Anstalt für privaten Rundfunk und neue Medien haben nun zum zweiten Mal gemeinsam den Lokal-TV-Kongress veranstaltet, in dem die bisherigen Lokal-TV-Tage Berlin-Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sowie die Fernsehmesse Sachsen zusammengeführt werden. Der Kongress wendet sich in erster Linie an Lokal-TV-Veranstalter und Programm-Macher, aber auch Vertreter von Medienpolitik, Vermarktung und Regulierung waren zahlreich vertreten. Die Themen, die Workshops und die Positionen sind dokumentiert und stehen zum Download bereit unter www.lokal-tv-kongress.de.

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