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Lokal-TV-Kongress 2019

Vernetztes Lokal-TV – Mittendrin statt nur dabei

Am 3. und 4. September 2019 finden sich in Potsdam erneut Programmmacher, Veranstalter, Vermarkter, Lokaljournalisten sowie Vertreter der Medienpolitik und Regulierung zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen in der Lokal-TV-Branche auszutauschen und Fragen zur Zukunft von Lokaljournalismus zu diskutieren. Seit nunmehr fünf Jahren steht der Kongress im Zeichen der Zusammenarbeit und Vernetzung.

Auch das diesjährige Programm widmet sich dem Miteinander. Unter dem Thema „Vernetztes Lokal-TV – Mittendrin statt nur dabei“ befasst sich der Kongress 2019 mit Kooperationen, Partnerschaften und Synergien im lokalen und regionalen Fernsehen. Mit Blick auf gewinnbringende Formate, Innovationskraft und spannende Inhalte wird die Zusammenarbeit von Lokal-TV-Machern untereinander, mit anderen Lokalmedien, aber auch mit lokalen Akteuren aus Sport, Wirtschaft und Kultur in Panels, Workshops und Vorträgen beleuchtet.

Unter anderem berichten die Hartplatzhelden über die Gründungsidee, lokalen Fußball für alle zugänglich zu machen, und die daraus hervorgegangenen Kooperationen. Aber auch die Kehrseite der Medaille wird beleuchtet. Unter dem Aspekt der regionalen Vernetzung wird mit Lokal-TV-Veranstaltern auf dem Podium die Frage nach journalistischer Unabhängigkeit im lokalen Umfeld diskutiert. Zudem soll es in einem weiteren Panel um die Auswirkungen von Kooperationen für die lokale Medienvielfalt gehen.

Beiträge für Programmbörse gesucht
Auch in diesem Jahr können die Kongressteilnehmer in der Programmbörse über den Tellerrand schauen. Lokal-TV-Macher präsentieren darin besondere Formate, Magazine wie Spezialsendungen, gewinnbringende Kooperationen mit anderen Medien, aber auch technische Innovationen. Anmel-dungen sind bis zum 2. August 2019 erwünscht, auch Hinweise werden gerne entgegengenommen von Judith Günther: guenther@mabb.de, 030 264967 71.

Jetzt anmelden!
Die Teilnahme am Kongress ist kostenlos. Weitere Informationen zur Anmeldung sind unter www.lokal-tv-kongress.de verfügbar.

Der Lokal-TV-Kongress ist eine Veranstaltung der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern (MMV), der Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA), der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) sowie der Sächsischen Landesmedienanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM). Der jährliche Lokal-TV-Kongress entstand 2015 anhand der Zusammenführung der Lokal-TV-Tage Berlin-Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sowie die Fernsehmesse Sachsen. Weitere Informationen: www.lokal-tv-kongress.de.

Lokal-TV-Kongress 2018

Smartes Lokal-TV – Neue Wege der Vermarktung

Unter dem Titel „Smartes Lokal-TV – Neue Wege der Vermarktung“ diskutierten beim vierten Lokal-TV-Kongress der Landesmedienanstalten aus Berlin-Brandenburg (mabb), Mecklenburg-Vorpommern (MMV), Sachsen-Anhalt (MSA), Thüringen (TLM) und Sachsen (SLM) in Potsdam Vertreter aus Lokalfernsehen, Medienpolitik und Regulierung über digitale Werbeformen, innovative Programmstrategien und Kooperationsmöglichkeiten für Lokal-TV.

Im Fokus stand am 24. und 25. September 2018 die Frage, wie lokale Bewegtbildangebote mehr Aufmerksamkeit im digitalen Wettbewerb erzielen können. „Wir sind uns einig, dass Lokal-TV ein wichtiger Teil der lokalen und regionalen Medienlandschaft ist“, so mabb-Direktorin Dr. Anja Zimmer. „Gleichzeitig hat die Digitalisierung neue Player in diese Landschaft gebracht. Anbieter von Lokaljournalismus brauchen kreative, crossmediale Strategien, um weiterhin die Aufmerksamkeit des Publikums zu bekommen. In ihrem Programmangebot genauso wie in ihrer Vermarktung.“

Auch Bärbel Romanowski-Sühl, Mitglied des Medienrats der mabb, appellierte an die Sendervertreter, noch mehr auf sich aufmerksam zu machen und dabei auch auf die Politik zuzugehen: „Viele Politikerinnen und Politiker wissen oft nicht genau, was die Lokal-Sender vor Ort leisten, daher muss man es ihnen noch mehr zeigen.“

Die Sender sollten vermehrt politische Diskussionen vor Ort abbilden, um den Bürgerinnen und Bürgern die lokale Politik transparent zu machen, forderte auch Brandenburgs Medienstaatssekretär Thomas Kralinski – „auch wenn es mal weh tut“. Das Interesse an lokalen Nachrichten sei jedenfalls groß und das stelle eine gute Grundlage für Lokal-TV-Macher dar. Zugleich ermutigte Kralinski dazu, auch neue Angebotsformen und Verbreitungswege zu nutzen und auszuprobieren

Das vollständige Programm sowie die Referenten des Lokal-TV-Kongresses 2018 finden Sie unter www.lokal-tv-kongress.de.

Der Lokal-TV-Kongress ist eine Veranstaltung der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern (MMV), der Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA), der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) sowie der Sächsischen Landesmedienanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM). Der jährliche Lokal-TV-Kongress entstand 2015 anhand der Zusammenführung der Lokal-TV-Tage Berlin-Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sowie die Fernsehmesse Sachsen. Weitere Informationen: www.lokal-tv-kongress.de.

Lokal-TV-Kongress 2017

„Die (Medien-)Zukunft ist lokal!“ lautete das Thema des dritten Lokal-TV-Kongresses, der in diesem Jahr einen Besucherrekord verzeichnen konnte. Am 27. und 28. September trafen sich Veranstalter, Programm-Macher und Vermarkter sowie Vertreter aus Medienpolitik und Regulierung erneut in Potsdam, um über die Bedeutung von Lokal-TV, crossmediale Verbreitungswege und die Erschließung neuer Zielgruppen zu diskutieren.

Der erste Veranstaltungstag widmete sich einer Bestandsaufnahme des Mediums Lokal-TV und dem gesellschaftlichen Stellenwert lokaler Berichterstattung in digitalen Zeiten. Dabei kristallisierte sich einerseits das Potenzial von Lokalfernsehen als Bindeglied zwischen Face-to-Face-Kommunikation „über den Gartenzaun“ und regionaler Berichterstattung heraus. Doch auch die Qualitätsansprüche vor dem Hintergrund der Diskussion über die Glaubwürdigkeit von Medienangeboten und dem Produktionsdruck wurden thematisiert – sowohl von Veranstaltern als auch Politik.

Erstmalig wurde beim Kongress ein Show Case vorgestellt. Die Landesmedienanstalten hatten die Sender vorab gebeten, Beiträge zu einem bestimmten Thema einzuschicken. Die Juries der jeweiligen Länder entschieden anhand von Kriterien wie Machart, Dramaturgie und der Anwendung journalistischer Kenntnisse, welche Einsendungen auf dem Kongress präsentiert werden sollten. Die auf dem Show Case gezeigten Videos demonstrierten, wie Lokal-TV einen Beitrag zur lokalen Medienvielfalt leisten kann.

In den beiden Workshop-Phasen des zweiten Kongresstages wurden Social-Media-Strategien diskutiert, mit denen die Reichweite erhöht und potenzielle Zuschauer gewonnen werden können. Auch neue Formate und technologische Innovationen, wie die Verwendung von Drohnen beim Dreh, standen auf der Agenda. Einen Blick über den Tellerrand wagte die Veranstaltung mit einem Show Case zu Lokal-TV in der Schweiz.

Der programmliche Rahmen schloss sich durch eine Abschlussdiskussion zur Bedeutung von Lokal-TV, in der auch ein Fazit aus den beim Kongress besprochenen Themen gezogen wurde. „Demokratie funktioniert ohne ausgezeichneten Lokaljournalismus nicht!“, erklärte Bärbel Romanowski-Sühl, Medienrätin der mabb, und mahnte zugleich, dass man nicht auf seinem Stuhl sitzen bleiben dürfe, sondern sich täglich dafür einsetzen müsse - auch politisch.

Die Themen, die Workshops und die Positionen sind dokumentiert und stehen zum Download bereit unter www.lokal-tv-kongress.de.

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