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Lokal-TV-Kongress 2018

Smartes Lokal-TV – Neue Wege der Vermarktung

Unter dem Titel „Smartes Lokal-TV – Neue Wege der Vermarktung“ diskutierten beim vierten Lokal-TV-Kongress der Landesmedienanstalten aus Berlin-Brandenburg (mabb), Mecklenburg-Vorpommern (MMV), Sachsen-Anhalt (MSA), Thüringen (TLM) und Sachsen (SLM) in Potsdam Vertreter aus Lokalfernsehen, Medienpolitik und Regulierung über digitale Werbeformen, innovative Programmstrategien und Kooperationsmöglichkeiten für Lokal-TV.

Im Fokus stand am 24. und 25. September 2018 die Frage, wie lokale Bewegtbildangebote mehr Aufmerksamkeit im digitalen Wettbewerb erzielen können. „Wir sind uns einig, dass Lokal-TV ein wichtiger Teil der lokalen und regionalen Medienlandschaft ist“, so mabb-Direktorin Dr. Anja Zimmer. „Gleichzeitig hat die Digitalisierung neue Player in diese Landschaft gebracht. Anbieter von Lokaljournalismus brauchen kreative, crossmediale Strategien, um weiterhin die Aufmerksamkeit des Publikums zu bekommen. In ihrem Programmangebot genauso wie in ihrer Vermarktung.“

Auch Bärbel Romanowski-Sühl, Mitglied des Medienrats der mabb, appellierte an die Sendervertreter, noch mehr auf sich aufmerksam zu machen und dabei auch auf die Politik zuzugehen: „Viele Politikerinnen und Politiker wissen oft nicht genau, was die Lokal-Sender vor Ort leisten, daher muss man es ihnen noch mehr zeigen.“

Die Sender sollten vermehrt politische Diskussionen vor Ort abbilden, um den Bürgerinnen und Bürgern die lokale Politik transparent zu machen, forderte auch Brandenburgs Medienstaatssekretär Thomas Kralinski – „auch wenn es mal weh tut“. Das Interesse an lokalen Nachrichten sei jedenfalls groß und das stelle eine gute Grundlage für Lokal-TV-Macher dar. Zugleich ermutigte Kralinski dazu, auch neue Angebotsformen und Verbreitungswege zu nutzen und auszuprobieren

Das vollständige Programm sowie die Referenten des Lokal-TV-Kongresses 2018 finden Sie unter www.lokal-tv-kongress.de.

Der Lokal-TV-Kongress ist eine Veranstaltung der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern (MMV), der Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA), der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) sowie der Sächsischen Landesmedienanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM). Der jährliche Lokal-TV-Kongress entstand 2015 anhand der Zusammenführung der Lokal-TV-Tage Berlin-Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sowie die Fernsehmesse Sachsen. Weitere Informationen: www.lokal-tv-kongress.de.

Lokal-TV-Kongress 2017

„Die (Medien-)Zukunft ist lokal!“ lautete das Thema des dritten Lokal-TV-Kongresses, der in diesem Jahr einen Besucherrekord verzeichnen konnte. Am 27. und 28. September trafen sich Veranstalter, Programm-Macher und Vermarkter sowie Vertreter aus Medienpolitik und Regulierung erneut in Potsdam, um über die Bedeutung von Lokal-TV, crossmediale Verbreitungswege und die Erschließung neuer Zielgruppen zu diskutieren.

Der erste Veranstaltungstag widmete sich einer Bestandsaufnahme des Mediums Lokal-TV und dem gesellschaftlichen Stellenwert lokaler Berichterstattung in digitalen Zeiten. Dabei kristallisierte sich einerseits das Potenzial von Lokalfernsehen als Bindeglied zwischen Face-to-Face-Kommunikation „über den Gartenzaun“ und regionaler Berichterstattung heraus. Doch auch die Qualitätsansprüche vor dem Hintergrund der Diskussion über die Glaubwürdigkeit von Medienangeboten und dem Produktionsdruck wurden thematisiert – sowohl von Veranstaltern als auch Politik.

Erstmalig wurde beim Kongress ein Show Case vorgestellt. Die Landesmedienanstalten hatten die Sender vorab gebeten, Beiträge zu einem bestimmten Thema einzuschicken. Die Juries der jeweiligen Länder entschieden anhand von Kriterien wie Machart, Dramaturgie und der Anwendung journalistischer Kenntnisse, welche Einsendungen auf dem Kongress präsentiert werden sollten. Die auf dem Show Case gezeigten Videos demonstrierten, wie Lokal-TV einen Beitrag zur lokalen Medienvielfalt leisten kann.

In den beiden Workshop-Phasen des zweiten Kongresstages wurden Social-Media-Strategien diskutiert, mit denen die Reichweite erhöht und potenzielle Zuschauer gewonnen werden können. Auch neue Formate und technologische Innovationen, wie die Verwendung von Drohnen beim Dreh, standen auf der Agenda. Einen Blick über den Tellerrand wagte die Veranstaltung mit einem Show Case zu Lokal-TV in der Schweiz.

Der programmliche Rahmen schloss sich durch eine Abschlussdiskussion zur Bedeutung von Lokal-TV, in der auch ein Fazit aus den beim Kongress besprochenen Themen gezogen wurde. „Demokratie funktioniert ohne ausgezeichneten Lokaljournalismus nicht!“, erklärte Bärbel Romanowski-Sühl, Medienrätin der mabb, und mahnte zugleich, dass man nicht auf seinem Stuhl sitzen bleiben dürfe, sondern sich täglich dafür einsetzen müsse - auch politisch.

Die Themen, die Workshops und die Positionen sind dokumentiert und stehen zum Download bereit unter www.lokal-tv-kongress.de.

Lokal-TV-Kongress 2016

Zum zweiten Mal haben die fünf ostdeutschen Landesmedienanstalten gemeinsam zum Lokal-TV-Kongress eingeladen. Nach der erfolgreichen Premiere im September 2015 brachte der Branchentreff am 21. Und 22. September 2016 wieder Lokal-TV-Macher, Vermarkter, Partner, Medienpolitiker und andere Interessierte zusammen. Schwerpunktthema war in diesem Jahr Inhalt und Programm.

Die Lokal-TV-Programme haben sich bei vielen Sendern stark verändert, Digitalisierung hat nicht nur die Produktion umgekrempelt, sondern auch die Verbreitung der Inhalte: Neben die klassischen Vorabend-Magazine mit der tagesaktuellen Berichterstattung sind bei vielen Veranstaltern Social-Media, Apps, Mediatheken und diverse Online-Angebote getreten. Beim Lokal-TV-Kongress 2016 am 21. und 22. September 2016 ging es um Inhalte, Programme und Formate, Zuschauer, Innovationen und Marken, Qualität und Qualifikation.

Unter dem großen Themenschwerpunkt Inhalt und Programm fand am 21. und 22. September der diesjährige Lokal-TV-Kongress in Potsdam statt. Die mehr als 120 Teilnehmer beschäftigten sich in Panels und Workshops mit der gesamten Themenpalette rund um lokales Fernsehen. So stand neben den Qualitätsansprüchen ans Programm auch die lokale Politikberichterstattung, das Thema Fernsehen als lokale Gemeinschaft oder das Format Slow-TV auf der Agenda. Die Workshops hielten unter anderem Einblicke in die lokale Sportberichterstattung, der Umgang mit rechten Gruppierungen und die Verbindung von Lokal-TV und Social-Media bereit. Sowohl in den Vorträgen, als auch in den Workshops wurde eine Entwicklung deutlich: Lokal-TV ist längst nicht mehr nur lineares Programm im Kabelfernsehen. Veranstalter sehen die Zukunft der Sender in der Interaktion mit den Nutzern und ihren Sender als Anker für eine lokale Community.

Besonders im Abschlusspanel wurde noch einmal alle Diskussionen um den Wert, die Qualität und auch die Finanzierung von lokaler Berichterstattung insgesamt sowie speziell von lokalem Fernsehen zusammengeführt. Dabei verwiesen die Vertreter der Lokal-TV-Verbände auf den Zusammenhang mit der Finanzierung – diese sei weiterhin das Problem von Lokal-TV. Eine reine Werbefinanzierung habe sich als unrealistisch erwiesen. Dabei waren sich alle Teilnehmer des Podiums einig, dass Lokal-TV eine hohe gesellschaftliche Bedeutung hat. Um dieser Grundversorgung gerecht zu werden ruft der Lokal-TV-Kongress abschließend Akteure der Sender, der Verbände, Landesmedienanstalten und Medienpolitik zur Bildung eines runden Tisches auf – mit dem Ziel, Antworten die Fragen nach der Relevanz lokaler Politikberichterstattung, nach der Sicherung der Existenz lokaler Medien und der möglichen Einführung verbindlicher Qualitätsstandards.

Bislang fördern die Landesmedienanstalten vor allem im Bereich der Programmverbreitung, aber auch mit Aus- und Weiterbildung, Studien, Reichweitenforschung und innovativen Projekten. Doch die Grundlage für ein sehenswertes Programm ist eine andere: „Ohne Qualität kommen wir nicht weiter. Den Job müssen alle Sender erfüllen, das ist unsere Hausaufgabe. Wir müssen außerdem den Nachweis antreten, wie wichtig wir sind“, so Horst Waschke, Vorstand des Brandenburgischen Fernsehnetzes (BFN). Lokal-TV brauche eine solide Grundlage für die redaktionelle Arbeit. Denn guter Journalismus brauche Zeit und qualifizierte Mitarbeiter.

Die Landesmedienanstalten Medienanstalt Berlin-Brandenburg, Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern, Medienanstalt Sachsen-Anhalt, Thüringer Landesmedienanstalt und die Sächsische Anstalt für privaten Rundfunk und neue Medien haben nun zum zweiten Mal gemeinsam den Lokal-TV-Kongress veranstaltet, in dem die bisherigen Lokal-TV-Tage Berlin-Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sowie die Fernsehmesse Sachsen zusammengeführt werden. Der Kongress wendet sich in erster Linie an Lokal-TV-Veranstalter und Programm-Macher, aber auch Vertreter von Medienpolitik, Vermarktung und Regulierung waren zahlreich vertreten. Die Themen, die Workshops und die Positionen sind dokumentiert und stehen zum Download bereit unter www.lokal-tv-kongress.de.

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