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Internationales Medienforum Berlin-Brandenburg startet am 31. August 1999

Schwerpunkt: Die Strategien der TV-Sender im neuen Jahrtausend

Das Internationale Medienforum Berlin-Brandenburg, der IFA-begleitende Fachkongress zu Medien und Telekommunikation, beginnt am Dienstag (31. August) mit einer Eröffnungsver- anstaltung im ICC: Der Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen wird dabei zum Thema Berlin als Medienstandort im 21. Jahrhundert eine programmatische Rede halten. 

Danach wird Michael J. Wolf, renommierter Medienexperte der US-Beratungsfirma Booz Allen & Hamilton eine Steilvorlage für die Zukunft der Medienindustrie präsentieren. Sein aktuelles Buch “The Entertainment Economy” gilt als das meist diskutierte Medienbuch des Jahres. Kernidee: Mehr und mehr Produkte und Dienstleistungen werden sich nur noch über zusätzliche Entertainment-Angebote verkaufen. Daher betont Wolf auch in seiner Keynote: “The Future of TV is Entertainment”.

Im Anschluß daran diskutieren die deutschen Fernsehveranstalter über ihre Strategien im neuen Jahrtausend. An einem Tisch werden hierzu Dieter Hahn, stellvertretender Geschäftsführungs- vorsitzender der Kirch-Gruppe, Georg Kofler, Vorstandsvor- sitzender der ProSieben Media AG, Gerhard Zeiler, Geschäfsführer RTL sowie Jürgen Doetz, Geschäftsführer SAT.1 über die Zukunft ihrer Branche debattieren. 

Live-Webcasts: Internationales Medienforum als Internet- Fernsehen
Das Internationale Medienforum Berlin-Brandenburg geht ins Internet: Über 25 Stunden Diskussionen und Präsentationen aus dem dreitägigen Programm sind damit erstmals im Internet- Fernsehen abrufbar. Unter der Webadresse www.forumtv.de können alle Interessierten die Vorträge namhafter Medienfachleute auf dem Internationalen Medienforum Berlin-Brandenburg live oder zeitversetzt online verfolgen.

Die Firma INeTV AG (www.inetv.de) aus München macht dies möglich. Mit mehren mobilen Teams wird das Medienforum live als streaming video im Internet übertragen. Als Serversoftware wird der RealPlayer verwendet. Parallel werden jeweils zwei Podiumsveranstaltungen im Internet übertragen. Die einzelnen Beiträge können so bequem vom Büro oder von zu Hause aus abgerufen werden. Nach dem Ende des Medienforum können die Beiträge weiterhin on demand abgerufen werden: Im Internet unter www.medienforum-berlin.de oder unter www.pressekonferenz.de. 

Zusätzliches Forum untersucht englischen Digital-TV-Markt:
„Angelsächsische Visionen: Vorbilder für Deutschland?”

Am Donnerstag dem 2. September hat das Internationale Medienforum einen weiteren inhaltlichen Leckerbissen zu bieten: Kurzfristig konnte ein zusätzliches Panel organisiert werden, das sich auf die Situation des britischen und amerikanischen Digital-TV-Marktes konzentriert. Vor allem Großbritannien – so die Einschätzung vieler Fachleute –, hat mit seinen bereits realisierten digitalen und interaktiven Fernsehprojekten einen deutlichen Entwicklungs-Vorsprung in Europa. Das Forum zielt darauf ab, die Erfahrungen und Erkenntnissen der britischen und US-amerikanischen Digital-TV Macher zusammenzufassen und ihre Übertragbarkeit auf die deutschen Verhältnisse zu prüfen.

Das Internationale Medienforum Berlin-Brandenburg
Das Internationale Medienforum Berlin-Brandenburg findet unter dem Motto “Listen to Berlin” vom 31. August bis zum 2. September 1999 im Internationalen Congress Centrum (ICC) statt. Veranstalter des dreitägigen Kongresses sind die Länder Berlin und Brandenburg sowie die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB). Über 150 hochrangige Referenten aus dem In- und Ausland nehmen an insgesamt rund 30 Vortragsveranstaltungen oder Podiumsdiskussionen teil. 

Inhaltlich fragt das Medienforum unter anderem nach, wer die interaktiven Welten von morgen kontrolliert; es wird untersucht, wohin sich der Fernsehmarkt entwickelt oder ob die Internet-Ökonomie als neues Leitkonzept der Medienindustrie taugt. Wichtige Pilotprojekte im digitalen Fernsehen, vom Ausbau der Kabelnetze bis zu terrestrischem Digital-TV, werden vorgestellt. Auch Streitthemen wie dem Musikformat MP3 wird sich das Medienforum widmen. 

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Susanne Grams, Pressesprecherin der MABB, Tel. 030-26 49 67-0
Informationen zum Programm können unter www.medienforum-berlin.de abgerufen werden.
 

Partner des Internationalen Medienforums
ASTRA - Deutsche Telekom AG
Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) 
Institut für Europäisches Medienrecht (EMR) 
Investitionsbank Berlin
Investitionsbank des Landes Brandenburg -  Messe Berlin
ProSieben - RTL Television
SAT.1 - VPRT

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