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Nur noch ein Viertel analog

Nur noch ein Viertel der TV-Haushalte in Berlin und Brandenburg empfängt seine Programme analog. Das ergibt sich aus dem Digitalisierungsbericht 2013 der Landesmedienanstalten.

Die Digitalisierung der Übertragungswege ist ein gutes Stück voran gekommen. Nach der Analog-Abschaltung beim Satellitenbetreiber ASTRA im vergangenen Jahr bleibt das Kabel der einzige Übertragungsweg mit analogem Angebot. Dies wirkt sich besonders in Berlin aus, wo 73% der Haushalte Kabelempfang nutzen, während das Kabel in Brandenburg nur 38,9% Marktanteil erreicht. So kommt Berlin auf einen Digitalisierungsgrad von 66,7%, Brandenburg erreicht dagegen 86,2%. Aber auch im Kabel sind die Digitalhaushalte inzwischen in der Mehrheit. In Berlin und Brandenburg gemeinsam erreicht das Kabel einen Digitalisierungsgrad von 52,8%, etwas unter dem Bundesdurchschnitt von 55,9%.

Die Verteilung der Übertragungswege in Berlin und Brandenburg unterscheidet sich erheblich: Berlin ist ein Kabelmarkt (73% Kabel), in Brandenburg hat der Satellit seinen Vorsprung ausgebaut, auf nunmehr 56%. mabb-Direktor Dr. Hans Hege erklärt: „Es zeigt sich, dass die Analog-Abschaltung dem Übertragungsweg Satellit nicht geschadet hat. Im Gegenteil – der Satellit konnte hinzu gewinnen und die 50%-Marke überschreiten. Daher ist es auch sinnvoll, dass wir diesen Übertragungsweg nun für lokale Programme nutzen. Mit dem Umstieg auf Digitalempfang verbinden sich Programmvielfalt für die Zuschauer und Wirtschaftlichkeit für die Programmanbieter.“

Im bundesweiten Vergleich fällt der hohe DVB-T-Anteil in Berlin auf. Berlin hat die größte Programmvielfalt über DVB-T und fast ein Viertel der Berliner Haushalte nutzt das (24,5%). Rund die Hälfte der DVB-T-Nutzer empfangen ihr Fernsehen ausschließlich über diesen Weg. In Berlin konnte sich IP-TV inzwischen fest etablieren und erreicht nun immerhin 5,1% Marktanteil. Im Bundesdurchschnitt sind es 4,9%.

Über die mabb

Die mabb ist die gemeinsame Medienanstalt der Länder Berlin und Brandenburg. Ihre Regulierungsaufgaben (Lizenzierung und Aufsicht über private Rundfunkprogramme, Nutzung von Rundfunkfrequenzen, Zugang zu digitalen Plattformen) nimmt sie bei bundesweiten Veranstaltern und Plattformen zusammen mit den gemeinsamen Organen der Medienanstalten der Länder wahr. Entsprechend ihrem gesetzlichen Auftrag fördert die mabb in Berlin und Brandenburg Medienkompetenz und -ausbildung sowie Projekte für neue Übertragungstechniken. Der Erfüllung dieser Aufgaben dienen als Einrichtungen in Trägerschaft der mabb ALEX Offener Kanal Berlin und das Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ).

Kontakt

Anneke Plaß | Kommunikation
Tel.: 030.264 967 0 | plass@mabb.de

Jan Czemper | Referent
Tel.: 030.264 967 0 | czemper@mabb.de

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