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mabb-Schriftenreihe: Radioprofile in Berlin-Brandenburg 2000 erschienen

Im Auftrag der Medienanstalt Berlin-Brandenburg hat Lothar Wichert nun zum dritten Mal die Radioszene in Berlin und Brandenburg untersucht, und wieder ein umfassendes Gesamtbild der journalistischen und musikalischen Profile der Privatradios zusammen mit zwei öffentlich-rechtlichen Radios erstellt. 

Am Konkurrenzdruck im Radiomarkt Berlin-Brandenburg hat sich nichts geändert. Nach wie vor ringen 26 UKW-Frequenzen um die Gunst der Zuhörer. Dieser Kampf um Reichweiten hat zu zwei unterschiedlichen Entwicklungen geführt. Einerseits bietet das mittlerweile älteste Privatradio Berlins, HUNDERT,6, wieder ein wortstarkes Programm an, das strukturell nur mit den öffentlich-rechtlichen Angeboten zu vergleichen ist. Andererseits ist der Wortanteil der anderen Programme zwar nicht weniger geworden, weist aber eine Verschiebung von der Information zu Service und Buntem auf. Noch immer trifft man in der Region Berlin-Brandenburg auf die wohl vielfältigste Radiolandschaft überhaupt, doch gibt es auch Warnsignale, denen nachzugehen ist. 

Die auf den Brandenburger Frequenzen regionalisierten Programme wurden nicht in die Untersuchung einbezogen, was den auffällig geringen Anteil regionaler Berichterstattung bei r.s.2, BB Radio und Berliner  Rundfunk erklärt.

Der Autor, Lothar Wichert, ist Diplom-Soziologe, war langjähriges Mitglied der Projektkommission des Berliner Kabelpilotprojektes, Journalist und Hauptabteilungsleiter Medien und Gesellschaft beim RIAS Berlin.

Die Studie ist erschienenin der Schriftenreihe der Medienanstalt Berlin-Brandenburg, Band 9, beim VISTAS Verlag, ISBN 3-89158-275-7 und kostet DM 22.--. 

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