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Radio Makaria für die UKW-Hörfunkfrequenz 94,8 MHz ausgewählt

Widerruf der Sendeerlaubnis von Radio Paradiso eingeleitet, Planung neuer Hörfunkfrequenzen in der Uckermark

Der Medienrat hat nach Anhörung aller Antragsteller eine Auswahlentscheidung zugunsten der Makaria - Erstes türkisches Radio in Berlin GmbH i.G. getroffen.

Makaria will ein türkischsprachiges Programm mit Musik, Service und Informationen verbreiten. Das Programm soll vollständig in Berlin produziert werden. Der Medienrat erwartet daher, daß es anders als die im wesentlichen aus der Türkei importierten Fernsehprogramme besonders die türkischsprachige Bevölkerung in Berlin und Umgebung berücksichtigt.

Hauptgesellschafter der Makaria GmbH ist mit 80 % über eine Tochtergesellschaft die Medien Union GmbH Ludwigshafen, die bedeutende Regionalzeitungen verlegt und an Druckhäusern, Buchverlagen und Rundfunksendern in anderen Bundesländern beteiligt ist. Weitere Gesellschafter sind mit jeweils 10% Herbert F. Schnaudt und Heinz-Werner Ehlgen.

Widerruf der Sendeerlaubnis von Radio Paradiso eingeleitet

Aufgrund der Meldungen zum Konkursantrag von Radio Paradiso hat der Medienrat beschlossen, ein Verfahren zum Widerruf der Sendeerlaubnis einzuleiten. Die Sendeerlaubnis erlischt nach den gesetzlichen Regelungen nicht automatisch durch die Konkurseröffnung, sondern muß widerrufen werden. Dies setzt eine Anhörung des Lizenzinhabers voraus.

Der Übertragung der Sendeerlaubnis auf eine Auffanggesellschaft hat der Medienrat nicht zugestimmt. Sendeerlaubnisse können nach den Regelungen des Medienstaatsvertrages nicht übertragen werden. Der Medienrat hat es auch abgelehnt, einer Auffanggesellschaft die Fortführung des Radios während eines neuen Ausschreibungsverfahrens zu gestatten.

Planung neuer Hörfunkfrequenzen in der Uckermark

Der Medienrat hat eine Anhörung zu dem Vorhaben einer Gruppe durchgeführt, die ein Regionalradioprogramm für die Uckermark veranstalten will.

Im Anschluß an die Anhörung hat der Medienrat beschlossen, gegenüber der Telekom-Regulierungsbehörde den Bedarf für eine Senderkette anzumelden, mit der dieses Vorhaben realisiert werden könnte. Die Vergabe setzt eine internationale Koordinierung der Frequenzen und ein Ausschreibungsverfahren nach dem Medienstaatsvertrag voraus.

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