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Journalismus im Dialog

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Ein Live-Talk-Format von mabb, ALEX Berlin und FU Berlin

Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) und ihre Einrichtung ALEX Berlin haben gemeinsam mit dem Center for Media and Information Literacy (CeMIL) an der Freien Universität Berlin (FU) im Rahmen ihrer Medienbildungsprojekte ein Live-Talk-Format, das auch Bestandteil einer Lehrveranstaltung an der FU Berlin ist, gestartet.
Dafür kommen Journalistinnen und Journalisten mit anderen Expertinnen und Experten aus dem Medienbereich zusammen und klären in 45 Minuten spannende Fragen rund um Journalismus und das Mediensystem.

ALEX Berlin überträgt die Veranstaltungen live im TV und Onlinestream. Die Aufzeichnungen sind anschließend in der ALEX-Mediathek verfügbar.

Sendung 29. Juni 2021
"Journalismus im ‚Superwahljahr‘ 2021 zwischen Plattformlogik, subversiven Kampagnenstrategien und fragmentierten Öffentlichkeiten"

Der Journalismus steht im „Superwahljahr“ 2021 in mehrfacher Hinsicht vor Herausforderungen: Der politische Diskurs ist – auch im Kontext der Pandemiebewältigung – polarisierter geworden und hat sich weiter fragmentiert. Mit der Zunahme verschiedenster Online-Plattformen und -Formate stehen dem Journalismus einerseits viel mehr Kommunikations- und Beobachtungsmöglichkeiten offen. Andererseits konkurrieren journalistische Inhalte in den Social Media-Plattformen mit personalisierten Inhalten von Politikerinnen und Politikern, mit Inhalten von Influencerinnen und Influencern, mit Werbung und Unterhaltung. Zudem verändern sich die Wahlkampfstrategien der Parteien.
Wie kann und soll der Journalismus auf diese Herausforderungen reagieren? Welche Rolle kommt ihm in den noch anstehenden Wahlkämpfen des Jahres 2021 zu? Wie verändert sich die journalistische Wahlberichterstattung und welche Folgen hat das für die Meinungsbildung im Wahlkampf? Über diese Fragen spricht Prof. Juliana Raupp (Freie Universität Berlin) mit dem Journalisten Patrick Stegemann.


Sendung 11. Mai 2021

"Integriert euch? Zur gesellschaftlichen Rolle der Medien von Migrantinnen und Migranten"

Migrantinnen und Migranten stellen einen wesentlichen Teil der Gesellschaft in Deutschland dar. Dennoch wird von Wissenschaft und Verbänden immer wieder kritisch darauf hingewiesen, dass sie in der Medienproduktion unterrepräsentiert sind und mediale Inhalte ihre Lebensrealität entweder nicht abbilden oder verzerrt darstellen. Trotz dieser Hindernisse sind in den vergangenen Jahren vielfältige Medienproduktionen von und mit Migrantinnen und Migranten entstanden. Welche Motivation steckt dahinter? Welchen Hindernissen begegnen die Macherinnen und Macher? Welche Themen stehen im Fokus und wie ist die Reaktion der Zielgruppen? Wie können Medienproduktionen von Migrantinnen und Migranten gefördert werden? Und welchen Beitrag leisten diese Medieninhalte beim Thema Integration? Über diese Fragen diskutierten Tamer Ergün, Geschäftsführer des türkischsprachigen Radiosenders Metropol FM, und Prof. Dr. Carola Richter (Freie Universität Berlin) in der Mai-Ausgabe von „Journalismus im Dialog“.


Sendung 4. Februar 2021

"Hate Speech in den Medien"

Die sozialen Medien und das Internet haben öffentliche Debatten in Deutschland nachhaltig verändert. Dies hat einerseits zu neuen Perspektiven und einer größeren Vielfalt an Akteuren in der Öffentlichkeit geführt, andererseits wird der Ton im Netz immer aggressiver. Wie lässt sich das Ausmaß an Hass und Beleidigungen im Netz erklären? Was können Journalismus und Nutzerinnen und Nutzer dagegen tun? Und welche Rolle können Justiz und Politik bei der Bewältigung des Problems spielen?
Über diese Fragen diskutierten Claus Liesegang, Chefredakteur der Märkischen Oderzeitung (MOZ), und Prof. Dr. Martin Emmer (Freie Universität Berlin) in der vierten Ausgabe des Medienkompetenz-Talks „Journalismus im Dialog“


Sendung 24. November 2020

"Diversität im deutschen Journalismus - Do black/migrant/Muslim lives really matter?"

Deutsche Nachrichtenredaktionen sind noch immer überwiegend weiß und männlich. Während etwa jede vierte Person in Deutschland Migrationserfahrung hat, finden sich in Redaktionen nur etwa 5 Prozent. Würde sich Berichterstattung über Migration in Deutschland verändern, wenn vielfältige Perspektiven zum Normalfall werden?
Zu diesen Fragen sprach Prof. Dr. Margreth Lünenborg (Freie Universität Berlin) mit der Journalistin Ferda Ataman. Sie ist Vorsitzende der Neuen Deutschen Medienmacher*innen und Sprecherin der Neuen Deutschen Organisationen.


Sendung 21. September 2020

„Ostdeutschland und ostdeutsche Biografien in den Medien“

In der zweiten Ausgabe am 21. September 2020 war die Journalistin und Autorin Sabine Rennefanz (Berliner Zeitung) zu Gast. Sie sprach mit Prof. Dr. Maria Löblich (Freie Universität Berlin) über das Thema „Ostdeutschland und ostdeutsche Biografien in den Medien“.


Sendung 29. Juni 2020

„Die Bedeutung von Journalismus in Zeiten von Corona“

Der Auftakt der Reihe fand am 29. Juni 2020 bei ALEX Berlin zum Thema „Die Bedeutung von Journalismus in Zeiten von Corona“ statt. Als Moderator führte Prof. Christoph Neuberger (Professor für Digitalisierung und Partizipation, FU) durch die Sendung. Sein Gesprächsgast war Theo Koll, Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios.

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