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Preis für innovative, wissenschaftliche und praxisorientierte Abschlussarbeiten

Der medius ist ein Preis für innovative, wissenschaftliche und praxisorientierte Abschlussarbeiten, die sich mit aktuellen Aspekten aus dem Medienbereich, der (Medien-)Pädagogik oder Themen des Jugendmedienschutzes beschäftigen.

Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert und kann auf mehrere Preisträgerinnen und Preisträger verteilt werden. Der Preis wird von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF), der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und dem Deutschen Kinderhilfswerk (DKHW) vergeben.
Die Jury setzt sich zusammen aus Professorinnen und Professoren themenrelevanter Fachrichtungen sowie Vertreterinnen und Vertretern der Preisstifter. Der medius wird jährlich im Rahmen einer Medien-Fachtagung in Berlin verliehen.

Bewerbungen für den medius 2022 können ab sofort an medius@mabb.de eingereicht werden. Weitere Angaben zu den einzureichenden Unterlagen finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Preisträgerinnen und Preisträger des medius 2021

In diesem Jahr wurden vier Arbeiten ausgezeichnet, wobei zweimal der 1. Platz und zweimal der 2. Platz vergeben wurde.

1. Platz: Meike Cruz Leon (Donau-Universität Krems): "Eine qualitative Studie über den Einsatz von audiovisuellen Lernangeboten auf dem Tablet zum Erlernen von Gebärden bei Kindern mit kognitiven und kommunikativen Beeinträchtigungen und deren Eltern"

1. Platz: Anna Seikel und Antonia Zerres (Universität Leipzig): "Sex Education 2.0:
An Explorative Study on How Queer Young Adults Use the Internet for Information on Sexual Health and Sexuality"


2. Platz: Julia Nickel
(Universität Leipzig): "Also natürlich wurde ich auch beleidigt" – (Wert-)Verletzendes Handeln in digitalen Sozialräumen Eine qualitative Untersuchung der Perspektive Jugendlicher"

2. Platz: Jennifer Ackermann (TH Köln): "Herausforderung Medienerziehung – Bedeutung digitaler Medien in der stationären Kinder- und Jugendhilfe"

Die medius Preisverleihung und das Sommerforum Medienkompetenz stehen in der ALEX-Mediathek zur Verfügung.

Preisverleihung

Fotos: Sandra Hermannsen

Bewerbung medius 2022

Die Ausschreibung des medius richtet sich wie schon in den Vorjahren zusätzlich zur Zielgruppe der Studierenden (medien-)pädagogischer Studiengänge ausdrücklich auch an alle fachfremden Disziplinen, die eine Relevanz für Medienpädagogik und Jugendmedienschutz geltend machen können.

Es können Abschlussarbeiten von Universitäten, Fachhochschulen und Hochschulen eingereicht werden, die im Jahr oder im Vorjahr der Ausschreibung abgeschlossen worden sind (i.d.R. Bachelor, Master, Magister, Diplom, Staatsexamen). Vorschlagsberechtigt sind die betreuenden Dozentinnen und Dozenten.

Die Absolventinnen und Absolventen können ihre Arbeit auch selbst einreichen, wenn sie den Nachweis erbringen, dass diese mit „sehr gut“ bewertet worden ist. Eine wiederholte Teilnahme mit derselben Arbeit ist nicht möglich.

Neben den üblichen einzureichenden Unterlagen (s. unten) soll aufgezeigt werden, inwieweit das Thema bzw. die Erkenntnisse der Abschlussarbeit für Fragen der Medienpädagogik oder des Jugendmedienschutzes relevant und ggf. in der Praxis verwertbar sind. Diese Bezüge können in Form eines Textes, einer Projektskizze, einer Präsentation, eines Videos o.Ä. dargestellt werden.

Bewerbungsunterlagen:

  • Begründung, warum die Arbeit für den medius vorgeschlagen wird
  • ein- bis zweiseitige Zusammenfassung der Arbeit
  • Gutachten der Dozentin bzw. des Dozenten (soweit vorhanden)
  • Abschlussarbeit als PDF-Datei
  • kurze Darstellung der Relevanz und Verwertbarkeit für die Praxis (Medienpädagogik, Jugendmedienschutz) im beliebigen Format

Einreichungen für den medius 2022 können ab sofort an medius@mabb.de geschickt werden. Die Abgabefrist für den medius 2022 endet am 31. Januar 2022.

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