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Sommerforum Medienkompetenz

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Seit 2012 veranstalten die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) und die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) das Sommerforum Medienkompetenz mit dem Ziel, Wissenschaft und Praxis miteinander zu vernetzen und aktuelle Themen aus dem Medienbildungsbereich zu diskutieren. Im Rahmen des Sommerforums findet zudem die jährliche Preisverleihung des medius statt – ein Preis für innovative, wissenschaftliche und praxisorientierte Abschlussarbeiten im Medienbildungsbereich.

Das Sommerforum Medienkompetenz 2018 hat am 21. Juni 2018 bei ALEX Berlin stattgefunden.

Nach einem Science Slam vom Dortmunder Jugendsoziologen Dr. Paul Eisewicht hat Moderatorin Teresa Sickert zum Talk unter dem Titel „Tutorials, Hauls und Insta-Stories – Jugend und Medien heute“ geladen. Neben Eisewicht diskutierten YouTuberin Mirella Precek („mirrellativegal“) und Journalist und Medienexperte Thomas Feibel über Erfahrungen von und mit jungen Prosumern, Fragen der Medienkompetenz und Regulierung und über die Verantwortung, die für alle Beteiligten daraus entsteht. Nach einem kurzen Rückblick auf 10 Jahre medius ist die Preisverleihung 2018 erfolgt.

Die Aufzeichnungen des Panel-Talks und der medius-Preisverleihung sind in der ALEX-Mediathek verfügbar.

Der medius 2018 geht an…

Melanie Baxter (Universität Passau): „Informieren und Integrieren: Die Aufgabe des Kinderfernsehens in der Flüchtlingskrise“


Anna Freytag (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover): „Nur Empfehlung oder doch schon Werbung? Eine empirische Untersuchung der Wahrnehmung von Produktplatzierungen auf Instagram bei Jugendlichen“


Jörn Zahlmann (Hochschule Magdeburg-Stendal): „Trump-Baiting: Mediale Aufmerksamkeitsgenerierung während des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfs 2016“

Sommerforum Medienkompetenz 2018

Thema: Tutorials, Hauls und Insta-Stories – Jugend und Medien heute

21. Juni 2018, 16:30 Uhr
ALEX Berlin, Rudolfstraße 1-8 (Ecke Ehrenbergstraße), 10245 Berlin
Verbindliche Anmeldung bis zum 15. Juni 2018 an graubnerc@fsf.de

Selbstkontrollen und Regulierungsinstitutionen verfolgen das Ziel, Kinder und Jugendliche vor gefährdenden Medieninhalten zu schützen. Aber die Idee, einerseits „die Jugend“ vor schädigenden Einflüssen durch Medien schützen zu können und andererseits „die Medien“ zu beaufsichtigen und zu regulieren, setzt ein überholtes Sender-Empfänger-Verständnis voraus. Denn gerade auf Plattformen wie Youtube und Instagram ist zu beobachten, wie sich junge Menschen mit ihren unterschiedlichsten Alltagsthemen auch als Prosumer probieren: Sie sind nicht mehr nur Konsumenten professionell hergestellter Inhalte, sondern greifen einfach selbst zum Handy, um Inhalte aufzubereiten und sich auszudrücken. Sie singen, tanzen, erstellen Tutorials für alle alltäglichen Belange und Interessen – auch zu gesamtgesellschaftlich relevanten Themen wie Politik oder Umweltschutz. Durch ihre hohe Authentizität erreichen sie mitunter hohe Reichweiten unter ihren Followern, was Statusgewinn, aber auch Verantwortung mit sich bringt.

Die verschwimmenden Grenzen von Produzieren und Konsumieren, neue Kommunikationsformen, eine durch und durch mediatisierte Welt ohne Trennung von online und offline, ein neues Mediennutzungsverhalten – während die heutige Jugend dort hineingewachsen ist und wie selbstverständlich damit umgeht, sprechen die Älteren noch von der digitalen Revolution. Zeit, die Zielgruppe „Jugend“ genauer unter die Lupe zu nehmen:  Was bedeutet es, in einer mediatisierten Welt jugendlich zu sein? Welche Rolle spielen Medien für die Identitätsbildung? Wie ist es zu bewerten, wenn die Werbung nicht mehr von professionellen Anbietern, sondern von Gleichaltrigen in ihre höchst persönliche Internetperformance eingebaut wird?  Und was können Jugendschützer und Medienpädagogen dazu beitragen, die kreativen Chancen, die diese Entwicklung bietet, zu unterstützen?

Programm #SoFo18:

16:30 Uhr Anmeldung
17:00 Uhr Jugend und Medien - Zwei Missverständnisse
Science Slam
17:15 Uhr Talk mit:
  • Mirella Precek („mirellativegal“, YouTuberin)
  • Dr. Paul Eisewicht (Jugendsoziologe, TU Dortmund)
  • Thomas Feibel  (Journalist und Medienexperte)
18:45 Uhr medius-Preisverleihung
19:30 Uhr Get-Together

Moderation: Teresa Sickert (freie Journalistin)

Hinweis: Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass Sie sich mit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung damit einverstanden erklären, auf Fotos und Videomaterial (Live-Stream) bei der Berichterstattung über die Veranstaltung zu erscheinen. Bitte besprechen Sie persönliche Einwände vor Ort mit dem Veranstalter.

Speaker:

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