mabb-Jugendrat berät: Trügerische Schönheit?! Beauty-Filter auf Social Media
25. Juni 2025
Im Juni kam der Jugendrat mit mabb-Direktorin Dr. Eva Flecken und Fachreferent:innen der mabb zusammen, um die negativen Konsequenzen der weiten Verbreitung von bearbeiteten Beiträgen auf Social Media zu diskutieren, insbesondere im Bereich Beauty-Filter.
Wenige Tage vor der Sitzung hatten die Jugendrät:innen die Gelegenheit, sich mit zwei Autor:innen eines Gutachtens des Leibniz-Instituts für Medienforschung, das sich mit der Kennzeichnung von bearbeiteten Inhalten befasst (beauftragt von der KJM), auszutauschen, Dr. Claudia Lampert und Dr. Stephan Dreyer.
Die Jugendrät:innen berichteten in der Sitzung über Beispiele von manipulierten Inhalten, denen sie auf Social Media begegnet waren. Klar wurde: Es ist oftmals nicht offensichtlich, dass bzw. wie ein Beitrag bearbeitet worden ist, was die Erkennung solcher Inhalte erschwert. Es besteht ferner ein Zusammenhang zwischen manipulierten Inhalten auf Social Media, einer Tendenz zu sozialem Vergleich und Körperbildstörungen. Allerdings handelt es sich hierbei um ein komplexes Zusammenspiel, eine einfache Kausalität gibt es keineswegs. Der Jugendrat ist sich einig, dass Maßnahmen gezogen werden müssen, um Kinder und Jugendliche vor gravierenden Konsequenzen bei Beauty-Filtern zu schützen. Kennzeichnung von bearbeiteten Posts sei jedoch keine geeignete Herangehensweise. Die Jugendrät:innen diskutierten alternative Möglichkeiten und stellten Handlungsempfehlungen auf.
Mehr Informationen zum mabb-Jugendrat finden Interessierte hier.