Die Jugend von heute… bringt sich ein! mabb-Jugendrat veröffentlicht zweites Impulspapier
- Der Jugendrat der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) hat wieder Vorschläge und Ideen zu wichtigen medienpolitischen Debatten und Themen entwickelt.
- Für die Jugendlichen im Fokus: Wie umgehen mit digitaler Mediensucht, Family Influencing, Beauty Filtern und politischer Radikalisierung auf Social Media?
Berlin, 30. Juni 2026. Vier Themensitzungen, ein re:publica-Panel, eine eigene Radiosendung, ein Treffen mit dem Bildungsminister von Brandenburg und eine Einladung in den Bundestag – der mabb-Jugendrat hat ein spannendes Jahr hinter sich. Immer dabei: Fragen zu den sozialen Medien. Wie können Eltern verantwortungsvoll Content ihrer Kinder teilen? Setzen Beauty-Filter in sozialen Netzwerken Jugendliche unter Druck? Warum radikalisieren sich junge Menschen im Netz? Und welche Mechanismen in sozialen Medien machen süchtig? Im Papier geht es um konstruktive Vorschläge, die sich an die Politik, die Plattformen und die Zivilgesellschaft richten. Zum vieldiskutierten Social-Media-Verbot haben die Jugendlichen ebenfalls eine Haltung. Wer all das nachlesen möchte, findet das Papier hier.
mabb-Direktorin Dr. Eva Flecken: „Hut ab vor diesem Engagement – die mabb sagt: dickes Danke für Eure Tatkraft, liebe Jugendlichen! Unser Jugendrat ist eine feste Größe, wenn die junge Perspektive auf die Medienwelt gefragt ist. Wie wertvoll ihr Blick auf Medienthemen ist, zeigte schon das erste Impulspapier. Und mit dem zweiten legt der Jugendrat noch mal richtig nach.“
Welches Fazit ziehen die Jugendlichen selbst zu ihrem vergangenen Jahr im Jugendrat? In ihrem neuen Impulspapier heißt es: „Um den digitalen Raum so zu gestalten, dass Kinder und Jugendliche sich sicher und selbstbewusst in ihm bewegen können, muss noch einiges getan werden“.
„bespricht.berät.bewegt.“ – So arbeitet der mabb-Jugendrat
2023 hat die mabb als erste Landesmedienanstalt einen Jugendrat ins Leben gerufen. Aktuell engagieren sich dort zehn junge Menschen aus Berlin und Brandenburg im Alter zwischen 15 und 21 Jahren ehrenamtlich. Viermal im Jahr kommen sie zu einer Sitzung in der mabb zusammen. Gemeinsam mit der Direktorin und ihrem Team diskutieren sie ein Medienthema, das sie persönlich beschäftigt. Sie vermitteln der mabb ihren Blick auf die Dinge.