Neue Audio-App: „Freies Radio“ jederzeit und überall
Berlin, 19. März 2026. Mehr Audiovielfalt für unterwegs: Dank der neuen App „Freies Radio“ können Hörer:innen ab sofort auf ihrem Smartphone das gesamte Programm (werbe)freier und unabhängiger Radiosender aus Berlin und Brandenburg entdecken. Die Plattform bündelt die Vielfalt der Szene: freie Radios, Studentenradios, Künstlerradios und Bürgerradios der Region. Umgesetzt wurde die App durch die Radiozeit GmbH, beauftragt von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb). mabb-Direktorin Dr. Eva Flecken: „Freie Radios leisten in der Audioszene der Hauptstadtregion einen besonderen Vielfaltsbeitrag. Uns war wichtig, eine eigene App für diese Anbieter zu schaffen – übrigens die erste dieser Art in Deutschland. Mit nur einem Klick kommt jetzt die einzigartige Bandbreite der freien Radios aus Berlin und Brandenburg aufs Smartphone. Für Fans der Angebote wird der Zugang einfacher, die Radiomacher:innen gewinnen mehr Reichweite und Sichtbarkeit – ein weiterer Schritt Richtung digitale Zukunft.“
Die wichtigsten Features der App auf einen Blick:
- Livestreams & Podcasts: Die App bietet Zugang zu den Livestreams, programmbegleitenden Informationen und bestehenden Podcasts der beteiligten Sender.
- Archiv: Nutzer:innen können bis zu sieben Tage im Programm „zurückspulen“.
- Informiert bleiben: Hörer:innen können Favoriten anlegen, Sendungen markieren und sich auf Wunsch per Push-Benachrichtigung informieren lassen, wenn die Sendung startet.
- Suche: Über die Suchfunktion kann das gesamte Programm aller Sender durchsucht werden.
Die „Freies Radio“-App kann ab sofort kostenlos im Google Playstore (Android) und im App Store (iOS) heruntergeladen werden.
Digital, mobil und zukunftsorientiert: mabb unterstützt nichtkommerzielle Anbieter
Die Audio-App ist ein weiterer Baustein der Audiostrategie der mabb zur Unterstützung nichtkommerzieller Hörfunkveranstalter. Bereits seit 2023 ermöglicht die mabb den Anbietern die Verbreitung ihrer Programme über insgesamt drei DAB+-Kapazitäten und hat eine zweieinhalbjährige Simulcast-Phase (gleichzeitige Verbreitung über UKW und DAB+) bis Ende 2025 vollständig finanziert. Auch die DAB+-Verbreitung wird vollständig von der mabb finanziert. Nichtkommerzielle Radios senden seit 2023 erstmals digitalterrestrisch auf Augenhöhe mit den DAB+-Angeboten der öffentlich-rechtlichen und privaten Anbieter.